Kendra – Der Ruf des Nordens von Camilla Warno

Die Geschichte von Kendra spielt Ende des 9. Jahrhunderts. Kendra ist eine junge, adelige Frau, die behütet in England im Kreis ihrer Familie aufgewachsen ist. Von den politischen Geschehnissen außerhalb ihrer Welt bekommt sie nicht allzu viel mit. Zwar weiß sie, dass es immer wieder zu blutigen Kämpfen zwischen den Engländern und den Nordmännern kommt, aber wie damals in ihren Kreisen üblich werden jedwede politische Geschehnisse weitestmöglich von ihr ferngehalten. Eine passende Ehe ist auch schon arrangiert.

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Das Gutshaus in der Toskana von Karin Seemayer

Marco Rossi muss sich unter falschem Namen – sein richtiger Name lautet Michele di Raimandi – verstecken, da er als Mitglied einer italienischen Widerstandsgruppe als Landesverräter gesucht wird. Zusammen mit seiner Frau Antonella findet er Unterschlupf auf dem kleinen toskanischen Weingut von Alessandro. Während Marco Alessandro hier hilft, macht sich Antonella bei Tiziana in deren kleiner Osteria nützlich.
Bald wollen die beiden nach Amerika auswandern, um dort nochmal von vorne anzufangen.

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Der Klang der Lüge von Liv Winterberg

Am Anfang des 14. Jahrhunderts erreicht die junge Alissende, aus der Heimat vertrieben und seit langer Zeit auf der Flucht, das kleine (fiktive) Dorf Sériol in den Pyrenäen. Sie und ihre beiden Begleiter werden dort freundlich aufgenommen. Das Leben ist hier zwar eher bescheiden, aber die Dorfgemeinschaft einschließlich des Pfarrers scheint sehr harmonisch und zufrieden zusammen zu leben. Alissende fühlt sich hier von Anfang an wohl, verliebt sich sogar in einen der hiesigen Hirten. Die junge Frau wurde als Säugling von der leiblichen Mutter ausgesetzt und musste schon frühzeitig den Tod ihrer Ziehmutter betrauern. Daher bedeutet dieser neue Lebensabschnitt ein großes, unerwartetes Glück für sie. Offenbar hat sie hier endlich eine neue Heimat gefunden.

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Tanz des Vergessens von Heidi Rehn

Dieser historisch-gesellschaftliche Roman rund um ein Frauenschicksal während der sogenannten goldenen 1920er Jahre zeichnet ein hautnahes Sittengemälde der damaligen Zeit. Handlungsorte sind München und Berlin.
Der erste Weltkrieg ist gerade beendet und die junge, lebenshungrige Lou hat schon so manchen bitteren Schicksalsschlag erlebt. Am schmerzlichsten ist jedoch der Tod ihres Verlobten Curd, der während der letzten Scharmützel des Krieges tragisch ums Leben kam. Um diesen schmerzlichen Verlust vergessen zu können, stürzt sie sich in ihre Arbeit als Täschnerin und ins turbulente Nachtleben der Gesellschaft. Alle wollen die Gräuel des Krieges vergessen und einfach nur leben und glücklich sein. So sind die Tage bzw. Nächte geprägt von Theaterbesuchen, Tanzveranstaltungen und ähnlichen Vergnügungen. Doch so einfach ist das Vergessen nicht. Diese eher oberflächlichen Aktivitäten und die damit verbundenen Begegnungen können die Lücke nicht ausfüllen. Lou vermisst den lebensfrohen Curd auch nach Jahren noch immer. Nur beim Tanzen fühlt sie sich glücklich und frei wie einst mit dem Geliebten.

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Der Jahrhundertsturm von Richard Dübell

Dieser mit über 1000 Seiten sehr komplexe, gut recherchierte historische Roman umspannt die Jahre 1840 bis 1871. Die Zeit ist geprägt von großen Veränderungen. Unruhen, Revolutionen und Kriege spielen dieser Tage eine große Rolle und die Technik macht rasante Fortschritte. Ein flächendeckendes Eisenbahnnetz entsteht in Deutschland und Europa, das Dynamit wird erfunden, Telegrafenleitungen werden errichtet. Alles befindet sich im Umbruch, alte Traditionen stehen auf dem Prüfstand. Und es ist die Zeit des Aufstiegs von Otto von Bismarck, dem „Architekten eines neuen geeinten Deutschlands“.

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