Das Gutshaus in der Toskana von Karin Seemayer

Die Toskana-Saga geht weiter

Buchcover Das Gutshaus in der Toskana von Karin Seemayer

Das Gutshaus in der Toskana

Inhalt

Marco Rossi muss sich unter falschem Namen – sein richtiger Name lautet Michele di Raimandi – verstecken, da er als Mitglied einer italienischen Widerstandsgruppe als Landesverräter gesucht wird. Zusammen mit seiner Frau Antonella findet er Unterschlupf auf dem kleinen toskanischen Weingut von Alessandro. Während Marco Alessandro hier hilft, macht sich Antonella bei Tiziana in deren kleiner Osteria nützlich.

Bald wollen die beiden nach Amerika auswandern, um dort nochmal von vorne anzufangen.

Doch dann werden sie doch noch von der Vergangenheit eingeholt und geraten in Lebensgefahr. Das Schicksal nimmt erneut seinen Lauf.

Meine Meinung

„Das Gutshaus in der Toskana“ ist die Fortsetzung von „Die Tochter der Toskana“ und knüpft unmittelbar dort an. Es geht genauso spannend und unterhaltsam weiter. Sicher ist der Lesegenuss noch größer, wenn man auch den ersten Teil kennt, aber dennoch kann man meiner Ansicht nach das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Im Laufe der Geschichte gibt es genug kurze Hinweise über die Vergangenheit, in denen man in groben Zügen erfährt, was bisher passiert ist. Dabei sind diese Rückblicke so geschickt eingeflochten, dass man sich als Kenner des ersten Buches trotzdem nicht langweilt.

Der Schreibstil ist insgesamt sehr lebendig und bildhaft, sodass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Man trifft „alte“ Bekannte, aber auch neue Persönlichkeiten. Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet und man kann sich von allen ein klares Bild machen.

Die Handlung und die beschriebenen Gegebenheiten treffen aus meiner Sicht gut den Nerv der Zeit, den Anfang des 19. Jahrhunderts und geben einen angemessenen Überblick sowohl über das politische Geschehen in Italien von damals, als auch über das Leben der Bevölkerung.

Das Ende der Geschichte kam dann viel zu schnell, gerne hätte ich noch mehr gelesen. Der kurze Epilog rundet das Geschehen aber gut ab.

Fazit

Das Buch hat mich richtig gut unterhalten. Es war auf seine Art spannend, aber auch angemessen informativ. Ein schöner historischer Schmöker für eine entspannte Lesezeit.

Ergänzung

Im Juli soll ein weiterer Band „Sterne über der Toskana“ erscheinen. Hier werden aber einige Jahre übersprungen und das Geschehen betrifft die Nachkommen der Familie. Ich freue mich schon darauf.

Bewertung

5 von 5 Büchern

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