Das Schneemädchen von Eowyn Ivey

Jack und Mabel leben in der einsamen Wildnis Alaskas. Sie haben sich dorthin zurückgezogen, um einen Neuanfang zu wagen und endlich Ruhe zu finden. Insbesondere Mabel kann den Verlust ihres Babys nicht verwinden, der unerfüllte Kinderwunsch belastet sie sehr und sie kann dem Trubel eines städtischen Lebens nicht mehr standhalten.
In der Abgeschiedenheit führen sie ein beschwerliches Leben, besonders die Winter sind extrem hart. Sie haben kaum Kontakt zu anderen Mitmenschen. Einzig zur Familie Benson entwickelt sich mit der Zeit eine aufrichtige Freundschaft.

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Teo von Lorenza Gentile

Teo ist gerade mal acht Jahre alt und versteht vieles (noch) nicht. Warum streiten sich seine Eltern nur immerzu? Und warum reagiert seine ältere Schwester immer so aufbrausend und zornig auf seine Äußerungen und Fragen? Er spürt, dass es in seiner Familie große Probleme gibt, auch wenn er nicht richtig begreift, was vor sich geht. Alle wirken irgendwie traurig und unglücklich, nichts erscheint normal und richtig.
Doch eins steht für ihn unwiderruflich fest: er muss und will seiner Familie unbedingt helfen. Sie sollen alle wieder glücklich und zufrieden sein. Die Frage ist nur, was kann er tun? Da hat Teo eine Idee.

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Immer wieder im Sommer von Katharina Herzog

Anna hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Frieda, als sie unerwartet ein Brief von ihr erreicht. Ihre Mutter will dringend mit ihr sprechen. Irritiert und besorgt zugleich beschließt Anna, sie auf dem Weg zum Urlaub auf Amrum, wo sie hofft, ihre Jugendliebe wieder zu treffen, bei Frieda vorbei zu schauen. Ihre beiden Töchter Sophie und Nelly will sie derweil wie verabredet bei ihrem Ex-Mann Max lassen. Doch alles kommt anders als geplant. Sowohl die Kinder als auch Max begleiten sie schließlich. Anna ist zwar wenig davon angetan, aber es bleibt ihr wohl nichts anderes übrig. Bei Frieda angekommen, erwartet sie eine erschütternde Nachricht, die sie zwingt sich nochmal mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander zu setzen. Das hat zur Folge, dass sich auch ihre Weiterfahrt nach Amrum anders gestaltet als gedacht.

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Warten auf Bojangles von Olivier Bourdeaut

Dies ist die Geschichte von Georges und seiner Frau und seiner großen Liebe zu ihr. Als Georges sie kennenlernt ist er augenblicklich hingerissen von ihr, obwohl er von Anfang an merkt, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Sie ist quirlig, überdreht, charmant und hat so manch aberwitzige Idee. Sie versteht es, ihre Mitmenschen zu umgarnen und für sich einzunehmen. Sie erfindet schier unglaubliche Geschichten und lügt dabei, bis sich die Bretter biegen. Doch Georges stört das alles nicht. Ganz im Gegenteil, er spielt ihr Spiel mit. Ihr gemeinsames Leben ist ein einziges Kaleidoskop von ausgefallenen, ungewöhnlichen, manchmal vollkommen verrückten Momenten. Bei all dem tanzen sie zu jeder sich bietenden Gelegenheit zu dem Lied „Mr. Bojangles“. Als ihr Sohn geboren wird, wird er liebevoll in dieses schier schwindelerregende Leben mit einbezogen.

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Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine von Rebecca Raisin

Sarah lebt in einer kleinen, beschaulichen amerikanischen Provinzstadt. Sie liebt Bücher über alles und betreibt eine kleine Buchhandlung. Eigentlich ist sie mit ihrem ruhigen Leben ohne große Überraschungen ganz zufrieden. Doch seit kurzem fragt sie sich immer häufiger, ob das wirklich schon alles gewesen sein soll. Auch ihre Beziehung zu ihrem Freund, dem Journalisten Ridge gestaltet sich komplizierter und schwieriger, als es wünschenswert ist. Da kommt ihr der Vorschlag ihrer Bekannten Sophie aus Paris, die dort ebenfalls Inhaberin einer Buchhandlung direkt am Ufer der Seine ist, gerade recht. Sophie schlägt einen zeitlich begrenzten Tausch ihrer Läden vor, da sie ein wenig Abstand von einer gescheiterten Beziehung braucht. Sehr spontan stimmt Sarah zu und lässt sich auf dieses für sie außergewöhnliche Abenteuer ein.

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Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Dieser wunderbare Roman ist in drei ganz und gar unterschiedliche Erzählstränge gegliedert.
Er beginnt mit der Geschichte von Tao in ferner Zukunft. Tao lebt im Jahr 2098 in China auf dem Land. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Und sie ist eine von unzähligen Arbeiterinnen, die in mühevoller, strapaziöser Art und Weise Bäume von Hand bestäuben, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Denn Bienen, die diese Aufgabe früher übernommen haben, gibt es schon lange nicht mehr. Für ihren kleinen Sohn wünscht Tao sich jedoch ein besseres, einfacheres Leben. Sie ist beinahe besessen davon, ihm die notwendige Bildung zukommen zu lassen. Doch eines Tages, während eines Ausflugs, leidet der Junge plötzlich unter akuter Atemnot und bricht bewusstlos zusammen. Er wird sofort ins Krankenhaus gebracht, doch die Eltern werden zunächst im Unklaren darüber gelassen, was mit ihm geschehen ist. Sie dürfen ihn nicht sehen, es wird ihnen nicht mitgeteilt, was er hat und schließlich wird er sogar nach Peking verlegt. Tao ist verzweifelt und setzt alles daran herauszufinden, was mit ihrem geliebten Kind geschehen ist. Das, was sie dabei herausfindet, erschüttert sie zutiefst, weckt aber letztendlich zugleich auch große Hoffnungen für die gesamte Menschheit.

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Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Als Jakob noch ein kleiner Junge war, erzählte ihm sein Großvater Abraham viele abenteuerliche, spannende, teilweise absonderliche und unheimliche Geschichten aus seinem Leben. Angeblich wurde er von Monstern verfolgt und der alte Mann berichtet immer wieder von einer geheimnisumwitterten Insel für besondere Kinder mit ungewöhnlichen Fähigkeiten. Sogar Fotos zeigt er seinem Enkel davon. Als kleines Kind ist Jakob davon überzeugt, dass diese Geschichten Realität sind, aber mit zunehmenden Alter kommen ihm immer stärkere Zweifel und schließlich gelangt er zu der Überzeugung, dass diese nur der ausgesprochen regen Fantasie des Großvaters entsprungen sein können. Jakob geht schließlich davon aus, dass sein Opa auf diese Art und Weise einfach nur die Schrecknisse des erlebten Krieges zu verarbeiten versucht.

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Ein Weihnachtsmann fürs Leben von Angela Ochel

Weihnachten steht vor der Tür und die 5jährige Luisa will ihrer Mutter ein ganz besonderes Geschenk machen. Sie hat auch schon eine Idee. Bei einem Gespräch zwischen ihrer Mutter und ihrer Oma hat Luisa mitbekommen, dass sich ihre Mama nach einem Mann sehnt. Das kleine Mädchen versteht zwar nicht so recht warum, denn aus ihrer Sicht ist alles perfekt so wie es ist. Nichtsdestotrotz möchte sie ihrer Mutter diesen Wunsch erfüllen. Aber es darf natürlich nicht irgendein Mann sein. Es kommt für sie nur der Beste in Frage. Und wer wäre perfekter als ein Prinz? (Ein König wäre ihrer Ansicht nach einfach zu alt für ihre Mutter). Aber wo gibt es so einen Prinzen? Bestimmt in dem großen Kaufhaus Wunder, wo ihre Mutter als Fotografin arbeitet. Also büxt sie einen Tag vor Heiligabend heimlich aus dem Kindergarten aus, um dort einen passenden Prinzen zu kaufen.

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Der Jahrhundertsturm von Richard Dübell

Dieser mit über 1000 Seiten sehr komplexe, gut recherchierte historische Roman umspannt die Jahre 1840 bis 1871. Die Zeit ist geprägt von großen Veränderungen. Unruhen, Revolutionen und Kriege spielen dieser Tage eine große Rolle und die Technik macht rasante Fortschritte. Ein flächendeckendes Eisenbahnnetz entsteht in Deutschland und Europa, das Dynamit wird erfunden, Telegrafenleitungen werden errichtet. Alles befindet sich im Umbruch, alte Traditionen stehen auf dem Prüfstand. Und es ist die Zeit des Aufstiegs von Otto von Bismarck, dem „Architekten eines neuen geeinten Deutschlands“.

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Secret Fire – Die Entflammten von C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld

Der 17-jährige Sacha lebt mit Mutter und Schwester in Paris. Schon vor einiger Zeit hat er erfahren müssen, dass er mit einem Fluch belastet ist: an seinem 18. Geburtstag wird er sterben. Bis zu diesem Zeitpunkt aber ist er unsterblich. Seit er davon weiß, benimmt er sich äußerst aufsässig und trotzig, schwänzt die Schule und bringt sein Leben immer wieder mutwillig in Gefahr, probiert aus, wie weit er gehen kann. Nichts kann ihm letztendlich etwas anhaben. Das einzige Ziel, welches er noch vor Augen hat, ist die finanzielle Absicherung seiner Familie. Dafür tut er alles und geht jedes Risiko ein.

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