Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine von Rebecca Raisin

Sarah lebt in einer kleinen, beschaulichen amerikanischen Provinzstadt. Sie liebt Bücher über alles und betreibt eine kleine Buchhandlung. Eigentlich ist sie mit ihrem ruhigen Leben ohne große Überraschungen ganz zufrieden. Doch seit kurzem fragt sie sich immer häufiger, ob das wirklich schon alles gewesen sein soll. Auch ihre Beziehung zu ihrem Freund, dem Journalisten Ridge gestaltet sich komplizierter und schwieriger, als es wünschenswert ist. Da kommt ihr der Vorschlag ihrer Bekannten Sophie aus Paris, die dort ebenfalls Inhaberin einer Buchhandlung direkt am Ufer der Seine ist, gerade recht. Sophie schlägt einen zeitlich begrenzten Tausch ihrer Läden vor, da sie ein wenig Abstand von einer gescheiterten Beziehung braucht. Sehr spontan stimmt Sarah zu und lässt sich auf dieses für sie außergewöhnliche Abenteuer ein.

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Der Tod schreibt mit von Rebecca Michéle

„Der Tod schreibt mit“ ist der zweite Fall für Mabel Clarence. Die ehemalige Krankenschwester im Ruhestand hat in Lower Barton in einem kleinen Cottage ein neues zu Hause gefunden. Den geerbten Landsitz Higher Barton stellt sie der Öffentlichkeit für Veranstaltungen u.ä. zur Verfügung. So findet hier auch eine Lesung des ortsansässigen, berühmten Autors Clark Kernick statt. Kernick verliert seine Brieftasche dort und für Mabel Clarence ist es selbstverständlich, ihm diese persönlich zurück zu bringen. Doch sie trifft ihn nicht mehr lebend an. Er wurde offenbar erschlagen.

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Das letzte Bild der Sara de Vos von Dominic Smith

Wie bereits der Titel vermuten lässt, ist der „Hauptakteur“ in diesem Roman ein Bild, genauer gesagt das vermeintlich letzte Gemälde der im 17. Jahrhundert lebenden (fiktiven) Malerin Sara de Vos mit dem Titel „Am Saum eines Waldes“. In drei sich abwechselnden Erzählsträngen, die zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten spielen, verfolgt man als Leser/in zum einen die Entstehungsgeschichte dieses Bildes, sowie die Herstellung einer Fälschung, als auch die Konsequenzen, die diese für die Beteiligten nach sich zieht. Im 17. Jahrhundert begleiten wir die Künstlerin Sara de Vos ein Stück ihres Weges. Man erfährt einiges aus ihrem damaligen Leben in Holland und lernt sie ein wenig kennen. Dabei kann man ihr u.a. quasi auch beim Malen des besagten Bildes zuschauen.

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Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Dieser wunderbare Roman ist in drei ganz und gar unterschiedliche Erzählstränge gegliedert.
Er beginnt mit der Geschichte von Tao in ferner Zukunft. Tao lebt im Jahr 2098 in China auf dem Land. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Und sie ist eine von unzähligen Arbeiterinnen, die in mühevoller, strapaziöser Art und Weise Bäume von Hand bestäuben, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Denn Bienen, die diese Aufgabe früher übernommen haben, gibt es schon lange nicht mehr. Für ihren kleinen Sohn wünscht Tao sich jedoch ein besseres, einfacheres Leben. Sie ist beinahe besessen davon, ihm die notwendige Bildung zukommen zu lassen. Doch eines Tages, während eines Ausflugs, leidet der Junge plötzlich unter akuter Atemnot und bricht bewusstlos zusammen. Er wird sofort ins Krankenhaus gebracht, doch die Eltern werden zunächst im Unklaren darüber gelassen, was mit ihm geschehen ist. Sie dürfen ihn nicht sehen, es wird ihnen nicht mitgeteilt, was er hat und schließlich wird er sogar nach Peking verlegt. Tao ist verzweifelt und setzt alles daran herauszufinden, was mit ihrem geliebten Kind geschehen ist. Das, was sie dabei herausfindet, erschüttert sie zutiefst, weckt aber letztendlich zugleich auch große Hoffnungen für die gesamte Menschheit.

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Und jetzt lass uns tanzen von Karine Lambert

In diesem berührenden kleinen Buch wird die Geschichte von Marguerite und Marcel erzählt.
Die 78jährige Marguerite ist nach dem Tod ihres Mannes nach 55 Jahren Ehe zunächst etwas hilflos und verunsichert. Ihr Leben richtete sich bisher ausnahmslos nach seinen Regeln und Gewohnheiten. Tiefere Emotionen gab es wohl zwischen den Eheleuten nicht, allerdings auch keine nennenswerten Auseinandersetzungen. Also funktioniert die alte Dame zunächst einfach so weiter, wie man es von ihr kennt und erwartet.
Auch Marcel hat nach Jahrzehnte langer Ehe seine große Jugendliebe durch einen Badeunfall verloren. Er vermisst sie schmerzlich und seine Trauer ist groß. Sie waren einfach füreinander bestimmt und er weiß nicht so recht, wie es ohne sie weiter gehen soll.

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GötterFunke – Liebe mich nicht von Marah Woolf

Jess möchte zusammen mit ihren Freunden vor ihrem letzten gemeinsamen Schuljahr noch einmal eine entspannte Zeit in einem Sommerferiencamp in den Rockys erleben. Sie müssen zwar täglich auch einige Pflichtkurse absolvieren, aber in allererster Linie wollen sie sich natürlich amüsieren und Spaß haben. Dazu gehört auch selbstverständlich der ein oder andere Flirt.
Bereits bei ihrer Ankunft im Camp begegnet Jess dem extrem gutaussehenden Cayden, der unweigerlich die Aufmerksamkeit aller Mädchen auf sich zieht. So ist auch Jess von ihm fasziniert. Allerdings ist sie gleichzeitig auch irgendwie irritiert. Sie glaubt, ihn aus einem Traum zu kennen. Das kann doch eigentlich gar nicht sein. Oder war das vielleicht gar kein Traum?

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MondSilberLicht von Marah Woolf

MondSilberLicht ist der Auftakt der vierbändigen MondLichtSaga und erzählt die Geschichte von Emma und Calum.
Nachdem Emmas Mutter tödlich verunglückt ist, wird das Mädchen sehr liebevoll von ihrem in Schottland lebenden Onkel und seiner Familie aufgenommen. So kann sich Emma auch recht schnell hier eingewöhnen.
Bei einer Rettungsaktion für gestrandete Wale trifft sie zum ersten Mal auf Calum. Sie ist vom ersten Augenblick an von ihm fasziniert. Doch er zeigt ihr zunächst die kalte Schulter, ist geradezu unnahbar. Andererseits gibt es immer wieder Momente, in denen sie glaubt, auch er würde sich für sie interessieren. Emma taucht in ein Wechselbad der Gefühle, bis sie schließlich sein Geheimnis herausfindet.

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind von J.K. Rowling

Newt Scamander, Naturforscher und Magizoologe, kommt nach einer langen Reise im New York der 1920er Jahre an. Er hat einen Koffer voller phantastischer Tierwesen bei sich. Eins davon will er nach Arizona zurückbringen und dort in die Freiheit entlassen. Doch bevor es soweit ist, passiert ein Malheur. Der Koffer wird vertauscht und ein großer Teil der sich darin befindenden außergewöhnlichen Wesen kann entwischen und sorgt in der Zaubererwelt von New York für große Unruhe. Denn hier leben die Zauberer im Verborgenen und haben große Sorge davor, von den Menschen, die hier No-Maj genannt werden (und nicht wie in London Muggel), entdeckt zu werden und damit einen Krieg heraufzubeschwören. Zur gleichen Zeit versetzt auch noch ein anderes schreckliches Wesen mit seinen grausamen Kräften die New Yorker Bevölkerung in Angst und Schrecken und hält die Gemeinschaft der Zauberer auf Trab.

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Unsere Hälfte des Himmels von Clarissa Linden

Dieser unterhaltsame Schicksalsroman spielt in zwei unterschiedlichen Zeitebenen im Deutschland des 20.Jahrhunderts.
Im Jahre 1935 haben die beiden unzertrennlichen Freundinnen Johanna und Amelie einen großen Traum. Sie wollen Fliegerinnen werden und in die Fußstapfen ihrer großen Vorbilder, wie z.B. Elly Beinhorn, treten. Beide haben schon den Segelflugschein und wollen nun unbedingt auch noch das Fliegen eines Motorflugzeugs erlernen, um damit irgendwann einmal sogar Geld zu verdienen. Ein fast aussichtslos anmutendes Vorhaben in dieser schwierigen Zeit. Die Nationalsozialisten sind auf dem Vormarsch und Frauen haben nach Meinung der Männer gehorsam zu Hause zu bleiben und sollten sich ausschließlich um Mann, Kinder und Haushalt kümmern. Doch die zwei jungen Frauen erkämpfen sich ihr ersehntes Glück und sind unglaublich stolz, als es ihnen tatsächlich gelingt, einen Ausbildungsplatz als Fliegerinnen zu ergattern. Gemeinsam scheinen sie alles erreichen zu können. Ihre Freundschaft wird jedoch auf die Probe gestellt, als Amelie den Flieger Felix kennenlernt und sich in ihn verliebt. Johanna kann damit nicht umgehen. Sie duldet es nicht, dass sich jemand zwischen sie und Amelie drängt. Amelie muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist. Das Fliegen und ihre Freundschaft zu Johanna oder ihre Liebe zu Felix? Denn beides scheint unvereinbar zu sein. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

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Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Als Jakob noch ein kleiner Junge war, erzählte ihm sein Großvater Abraham viele abenteuerliche, spannende, teilweise absonderliche und unheimliche Geschichten aus seinem Leben. Angeblich wurde er von Monstern verfolgt und der alte Mann berichtet immer wieder von einer geheimnisumwitterten Insel für besondere Kinder mit ungewöhnlichen Fähigkeiten. Sogar Fotos zeigt er seinem Enkel davon. Als kleines Kind ist Jakob davon überzeugt, dass diese Geschichten Realität sind, aber mit zunehmenden Alter kommen ihm immer stärkere Zweifel und schließlich gelangt er zu der Überzeugung, dass diese nur der ausgesprochen regen Fantasie des Großvaters entsprungen sein können. Jakob geht schließlich davon aus, dass sein Opa auf diese Art und Weise einfach nur die Schrecknisse des erlebten Krieges zu verarbeiten versucht.

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