Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky

Interessante Idee mit mäßiger Umsetzung

Buchcover Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky

Und du kommst auch drin vor

Inhalt

Kim, 15 Jahre alt, ist alles andere als begeistert, als sie eines Tages im Rahmen des Schulunterrichts zu einer Lesung muss. Bücher können so gar kein Interesse bei ihr auslösen. Doch dann passiert etwas Seltsames. Während die Autorin liest wächst in Kim immer stärker das Gefühl, ihre eigene Geschichte zu hören. Aber das kann doch eigentlich gar nicht sein?! Woher sollte die Autorin ihr Leben kennen und sogar kleinere Details wissen? Neugierig geworden, liest sie schließlich das komplette Buch. Dabei macht sie eine schreckliche Entdeckung. Im Buch kommt einer ihrer Mitschüler ums Leben. Und das will und muss Kim unbedingt verhindern. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Petrowna sucht sie nach einer Lösung.

Meine Meinung

Ich habe mit großer Begeisterung begonnen, dieses Buch zu lesen. Inhaltsangabe und Klappentext hatten mich sehr neugierig gemacht. Die ersten Seiten hielt diese Begeisterung auch an. Aber schon bald wurden meine Empfindungen beim Lesen immer zwiespältiger. Zum einen wollte ich unbedingt wissen, was weiter geschieht und wie die Geschichte endet. Andererseits wurden die Handlungen in meinen Augen immer unrealistischer und abstruser. Ich konnte dann das Verhalten der Protagonisten nicht wirklich mehr nachvollziehen. (Achtung Spoiler!) Zum Beispiel in der Szene, in der die beiden Mädchen die Autorin quasi gefangen nehmen und dazu zwingen wollen, Informationen preiszugeben und gar das Buch umzuschreiben, wirkte auf mich in jeder Beziehung völlig grotesk und unglaubwürdig. Auch Kims unerschütterliche Überzeugung, dass das Buch die Realität wiederspiegelt grenzt schon an Besessenheit und ging mir letztendlich doch ein wenig auf die Nerven.

Der Schreibstil und die Sprache der in Ich-Form aus Kims Perspektive geschriebenen Geschichte, ist einfach und leicht zugänglich. Dadurch und aufgrund der relativ geringen Seitenzahl (192 Seiten) ließ sich das Buch rasch durchlesen.

Fazit

Die Grundidee zu diesem Jugendbuch fand ich sehr interessant, aber bei der Umsetzung habe ich mir insgesamt deutlich mehr versprochen. Der von mir erhoffte „Aha-Effekt“ ist leider bis zum Schluss ausgeblieben.

Bewertung

3,5 von 5 Büchern

Formate

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