Nackt über Berlin von Axel Ranisch

Bizarre Geschichte in zum Teil recht derber Sprache

Buchcover Nackt über Berlin von Axel Ranisch

Nackt über Berlin

Inhalt

„Jannik und Tai, von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt, sind zwei ganz normale Sechzehnjährige. Bis sie eines Tages ihren Rektor sturzbetrunken auf der Straße auflesen und in seiner eigenen Wohnung einsperren. Aus dem Scherz wird schnell eine handfeste Entführung. Tai genießt es, »Gott« zu spielen und zwingt den Lehrer zu einem Seelenstriptease. Ein Höllentrip für Jannik, der schnell bemerkt, dass Tai seine zarte Verliebtheit nur ausnutzt. Er muss handeln…“ (Zitat aus Klappentext von Nackt über Berlin)

Meine Meinung

Dieses Buch wurde mir mehrfach von unterschiedlichen Personen eindringlich ans Herz gelegt. Ich war von Anfang an skeptisch. Weder Cover noch Titel sprachen mich in irgendeiner Form an. Der Klappentext konnte zumindest ein wenig Neugier in mir wecken. Nachdem ich dann aber auch noch so viele sehr positive Bewertungen gelesen hatte, dachte ich mir, so schlecht kann es ja dann wohl nicht sein und habe es damit versucht.

Doch ich konnte mich überhaupt nicht mit diesem Buch anfreunden. Den ersten Versuch habe ich bereits nach wenigen Seiten abgebrochen. Da ich der Geschichte jedoch unbedingt eine Chance geben wollte, habe ich es erneut damit versucht. Doch abermals bin ich nicht viel weiter gekommen.

Das liegt wohl zum großen Teil am Schreibstil und der oft sehr derben Sprache. Sicher, es handelt sich um ein Jugendbuch und eigentlich habe ich auch mit der häufig etwas flapsigen Sprache von Jugendlichen keine Probleme. Aber hier ist irgendwie alles zu viel und in meinen Augen übertrieben. Ich konnte darin so gar nichts Komisches entdecken.

Auch die Geschichte selbst war mir – soweit ich sie gelesen habe – viel zu bizarr und abgedreht und das Verhalten der Jugendlichen kam mir häufig sehr seltsam vor. Ich habe beim Lesen nur immer wieder den Kopf schütteln müssen. Daher habe ich mich dazu entschieden, das Buch nun endgültig abzubrechen.

Fazit

Obwohl ich eigentlich sehr gerne Jugendbücher lese, konnte ich mit diesem hier so gar nichts anfangen. Vielleicht spricht es Jugendliche der Zielgruppe an, ich weiß es nicht. Mir hat das, was ich gelesen habe nicht gefallen.

Bewertung

1 von 5 Büchern

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