… und über uns der Himmel von Peru von Jani Friese

Schicksalshafte Reise nach Peru

Buchcover ...und über uns der Himmel von Peru von Jani Friese

…und über uns der Himmel von Peru

Inhalt

Die junge Medizinstudentin Emilia bekommt die Chance, zusammen mit ihrem Professor nach Peru zu reisen, um dort für eine Weile in einem Krankenhaus erste Erfahrungen zu sammeln. Vor ihrer Abreise erhält sie von ihrer Großmutter ein altes Medaillon mit der Bitte, dieses zurück zum Machu Picchu zu bringen. Emilia verspricht, sich darum zu kümmern.

Kaum in Peru gelandet, läuft ihr der attraktive und charismatische David über den Weg. Auch sein Weg führt ihn in das gleiche Krankenhaus wie Emilia. Sein Bruder Marc arbeitet dort als Arzt. Emilia fühlt sich vom ersten Augenblick an zu David hingezogen, doch David studiert Theologie und will Priester werden. Probleme sind vorprogrammiert.

Auch Marc stellt sich zwischen die beiden. Will er seinen Bruder schützen oder hat er andere Intentionen? Schließlich bestimmen dramatische Ereignisse den Weg der drei.

Meine Meinung

Mit großem Enthusiasmus habe ich angefangen, dieses Buch zu lesen. Ich habe mich auf eine abenteuerliche, spannende Reise nach Peru mit großartigen Bildern des Landes vor Augen gefreut, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte. All das habe ich wohl auch bekommen, aber insgesamt bin ich dennoch nicht zu 100% überzeugt.

Zunächst einmal ist der Sprachstil sehr einfach. Es gibt überwiegend sehr kurze, knappe Sätze. Außerdem tauchen immer wieder Wiederholungen auf, die mich zwischendurch schon ein wenig genervt haben. Zum Beispiel wird mir viel zu häufig betont, dass David Priester werden möchte. Irgendwann dachte ich nur noch, dass weiß ich jetzt aber doch.

Zudem sind mir beim Lesen extrem viele (Rechtschreib-)Fehler aufgefallen. Sicher kann das mal vorkommen, aber besonders im Mittelteil waren es dann doch so viele, dass es regelrecht störend war.

Die Idee mit der leicht mystisch angehauchten Geschichte rund um das Medaillon hat mir grundsätzlich gut gefallen und gibt der Geschichte auf ihre Art etwas Besonderes. Doch leider konnte mich die Umsetzung diesbezüglich so gar nicht überzeugen. Die entsprechenden Szenen wirkten auf mich irgendwie seltsam. Ich konnte nicht so richtig in die Situation und Atmosphäre eintauchen, da ist der Funke einfach nicht rüber gesprungen.

Emilia war mir als Protagonistin recht sympathisch. Viele ihrer Gedankengänge und das in ihr tobende Gefühlschaos konnte ich nachvollziehen. Auch Davids Zwiespältigkeit war verständlich. Bei Marc war ich mir anfangs nicht so sicher, was ich von ihm halten sollte. Insgesamt passen letztendlich aber all seine Reaktionen und Handlungsweisen und führen zu einer runden Vorstellung von ihm.

Fazit

Das leicht und schnell zu lesende Buch hat mich zwar gut unterhalten, konnte aber dennoch meine Erwartungen nicht vollkommen erfüllen.

Bewertung

3 von 5 Büchern

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