Tödlicher Mittsommer von Viveca Sten

Gelungener Auftakt einer schwedischen Krimi-Reihe

Buchcover Tödlicher Mittsommer von Viveca Sten

Tödlicher Mittsommer

Inhalt

Schauplatz dieses eher ruhigen Krimis ist Sandhamn, eine kleine Insel im Schärengarten vor Stockholm. Die idyllisch gelegene Insel zieht im Sommer viele, zum Teil sehr reiche Touristen an. Außerdem finden in diesem Urlaubsparadies regelmäßig Hochseeregatten statt.

Doch diese Idylle wird eines Tages empfindlich gestört. Eine männliche Leiche wird an den Strand gespült und kurz darauf kommt auch noch eine junge Frau ums Leben. Thomas Andreasson wird mit den Ermittlungen beauftragt. Schnell findet er heraus, dass es sich bei der toten Frau um die Cousine des ersten Toten handelt. Was zunächst noch ganz nach einem Unglücksfall aussah, lässt sehr bald keinen Zweifel mehr daran, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Was ist hier tatsächlich geschehen? Der Fall wird immer verwickelter und undurchschaubarer. Thomas und seine Kollegen bzw. Kolleginnen versuchen mit Hochdruck, das Knäuel zu entwirren. Zu Hilfe kommt ihm dabei auch seine Jugendfreundin Nora, die mit ihrer Familie den Sommer in ihrem Haus auf Sandhamn verbringt.

Mehr möchte ich vom Inhalt des Buches hier nicht verraten.

Meine Meinung

Der Schreibstil des Buches ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Einteilung in viele kurze Kapitel (80 Kapitel auf 376 Seiten) lässt auch kleinere Leseeinheiten zu.

Neben der eigentlichen Krimihandlung, die zunächst etwas behäbig startet, dann aber ins Rollen kommt, erfährt man auch viel über die einzelnen Persönlichkeiten und deren Leben. Die Charaktere sind dabei anschaulich und detailliert dargestellt, aber sicher noch entwicklungsfähig.

Die Insel Sandhamn selbst ist sehr liebevoll beschrieben, man könnte fast Lust bekommen, selbst einmal dort Urlaub zu machen. Das leichte, sommerliche Flair ist gut eingefangen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Krimi ohne große Schockmomente und Effekthaschereien  auskommt. Auf blutrünstige Beschreibungen wird hier verzichtet. Trotzdem steigert sich die Spannung allmählich und wird dann bis zum Schluss gehalten.

Fazit

Ich habe diesen eher leichten, ruhigen Krimi ohne rasante Actionszenen gerne gelesen. Er konnte mich einige Stunden gut unterhalten. Ein gelungener Auftakt einer Krimi-Reihe mit Entwicklungspotential für weitere Fälle.

Bewertung

4 von 5 Büchern

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