Amrita – Am Ende beginnt der Anfang von Aditi Khorana

Märchenhafte Geschichte mit mehr Potential

Buchcover Amrita Am Ende beginnt der Anfang von Aditi Khorana

Amrita Am Ende beginnt der Anfang

Inhalt

Amrita wächst behütet im Palast ihres Vaters auf. Doch das Königreich Shalingar ist in Gefahr. Der Despot Sikander will es sich zu Untertan machen. Amrita sucht nach einem Ausweg, um ihre Heimat zu beschützen und vor dieser Gewaltherrschaft zu bewahren. Aber Sikanders Macht ist zu stark und das Land stürzt ins Chaos. Amrita gelingt im letzten Moment zusammen mit der Seherin Thala die Flucht. Wie sie von ihr erfährt, scheint es nur eine Möglichkeit zu geben, wie sie ihr Land retten kann. Sie muss die Bibliothek des Seins finden. Dort befinden sich die Bücher des Lebens jeder einzelnen Person. Und wenn man die entsprechenden Bücher umschreiben würde, könnte man dann das Schicksal wenden? Aber welcher Preis ist dafür zu bezahlen? Amrita und Thala begeben sich gemeinsam auf eine abenteuerliche Reise.

Meine Meinung

Cover und Beschreibung dieses Buches haben mich neugierig gemacht. Die Leseprobe hat mich dann davon überzeugt, das ganze Buch zu lesen. Die ersten Seiten konnte ich es dann auch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte begann spannend und sehr vielversprechend. Nach ca. einem Drittel änderte sich dies allerdings leider. Vieles war vorhersehbar, die Spannung flachte dadurch deutlich ab.

Das Grundgerüst der Geschichte fand ich zwar nach wie vor ansprechend, aber häufig hätte ich mir eine ausgefeiltere Ausführung gewünscht. Ich denke, es wäre erheblich mehr Potential vorhanden gewesen, welches ausgeschöpft hätte werden können. Irgendwie schade!

Inhaltlich gab es den ein oder anderen Punkt, der deutlicher geklärt hätte werden müssen. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Aber zum Beispiel hätte mich die genaue Herkunft des Dolches, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt, interessiert. Wieso hatte Mala, die Ziehmutter von Amrita, ihn?

Auch die meisten Charaktere sind mir insgesamt zu flach geblieben. Von vielen hatte ich nur eine sehr vage Vorstellung und konnte mich nicht immer richtig in sie hineinversetzen bzw. ihre Handlungen nachvollziehen. Überhaupt nicht überzeugend war für mich die eingewobene Liebesgeschichte.

Der Schreibstil selbst ist recht bildhaft und im Großen und Ganzen recht lebendig, insgesamt aber eher einfach, einem Jugendbuch angepasst.

Fazit

Das Buch bietet für einige Stunden eine solide Unterhaltung, aber leider für mich auch nicht mehr. Meines Erachtens wurde hier viel Potential verschenkt.

Bewertung

3,5 von 5 Büchern

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