Schuld war nur der Mistelzweig von Judy Astley

Weihnachten mit der Familie

Buchcover Schuld war nur der Mistelzweig von Judy Astley

Weihnachtsgeschichte

Inhalt

Lehrerin Thea muss noch die Trennung von ihrem Freund verarbeiten, als ihre Eltern die ganze Familie zusammenrufen, um ihnen allen etwas Wichtiges mitzuteilen. Sie wollen sich nach langjähriger Ehe im gegenseitigen Einvernehmen scheiden lassen. Thea und ihre Geschwister können diese Ankündigung kaum glauben. Um zu zeigen, dass das Familienleben dennoch wunderbar funktioniert, laden die Eltern alle zusammen mit Kind und Kegel ein, Weihnachten gemeinsam in einem Landhaus in Cornwall zu feiern. Mit gemischten Gefühlen stimmen alle zu und lassen sich auf diesen Wunsch ein. Eine ungewöhnliche, recht turbulente Zeit steht ihnen bevor, insbesondere als auch noch die möglicherweise neuen Partner der Eltern unverhofft auftauchen.

Meine Meinung

Das hübsche, weihnachtlich angehauchte Cover sowie die Inhaltsangabe haben mich zu diesem Buch greifen lassen. Ich dachte, so eine vermutlich romantische und stimmungsvolle Lektüre könnte für die Weihnachtstage genau das Richtige für mich sein.

Die Grundidee zu der Geschichte hat mir auch gut gefallen. Das Buch war flott gelesen, aber weder ist dabei der romantische Funke bei mir übergesprungen, noch konnte mich die weihnachtliche Atmosphäre so richtig überzeugen.

Gerade zu Anfang plätschert die Geschichte irgendwie nur so vor sich hin und es passiert nichts wirklich Nennenswertes. Erst in der zweiten Hälfte, als die unerwarteten Gäste eintreffen, kommt ein wenig mehr Schwung ins Geschehen. Nichtsdestotrotz bleibt die Handlung weitestgehend vorhersehbar und es gab keinerlei Überraschung. Auch die sich zaghaft anbahnende Liebesgeschichte zwischen Thea und Sean, dem Vermieter des Hauses, konnte keine stärkeren Emotionen bei mir auslösen.

Die einzelnen Protagonisten waren für mich insgesamt doch eher zu oberflächlich dargestellt, an der ein oder anderen Stelle sogar unglaubwürdig.

Der Schreibstil selbst ist leicht und gut lesbar und im Großen und Ganzen nicht besonders anspruchsvoll.

Fazit

Das Buch ist innerhalb weniger Stunden schnell gelesen und es ist durch seine unkomplizierte Art auch einigermaßen unterhaltsam. Aber mir ist es insgesamt nicht aussagekräftig genug. Es hebt sich inhaltlich nicht von der Masse ab und gerät bei mir wohl eher bald in Vergessenheit.

Bewertung

3 von 5 Büchern

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