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	<title>Raubkunst &#8211; Büchersucht</title>
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	<description>Ein Buch nach dem anderen – Seite für Seite</description>
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		<title>Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angela Bücherwurm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 12:19:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alena Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung 5/5]]></category>
		<category><![CDATA[dtv]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Hannah, eine junge Frau von 27 Jahren, studiert und lebt in Berlin. Die pulsierende Großstadt gibt ihr die Möglichkeit, sich unauffällig in der Menge zu verstecken. Sie pflegt nur wenige soziale Kontakte. Lediglich um ihre 95jährige Großmutter, die in einer Seniorenresidenz wohnt, kümmert sie sich aus Pflichtgefühl. Und dann ist da noch ihr charismatischer Doktorvater, deutlich älter und verheiratet, für den sie schwärmt.]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Bewegende, vielschichtige Familiengeschichte, feinfühlig erzählt</p></blockquote>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="378" height="504" src="http://buechersucht.de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/Buchcover-Junge-Frau-am-Fenster-stehend-Abendlicht-blaues-Kleid-von-Alena-Schroeder.jpg" alt="Buchcover Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder" class="wp-image-963" title="Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder 1" srcset="https://buechersucht.de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/Buchcover-Junge-Frau-am-Fenster-stehend-Abendlicht-blaues-Kleid-von-Alena-Schroeder.jpg 378w, https://buechersucht.de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/Buchcover-Junge-Frau-am-Fenster-stehend-Abendlicht-blaues-Kleid-von-Alena-Schroeder-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /><figcaption>Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hannah, eine junge Frau von 27 Jahren, studiert und lebt in Berlin. Die pulsierende Großstadt gibt ihr die Möglichkeit, sich unauffällig in der Menge zu verstecken. Sie pflegt nur wenige soziale Kontakte. Lediglich um ihre 95jährige Großmutter, die in einer Seniorenresidenz wohnt, kümmert sie sich aus Pflichtgefühl. Und dann ist da noch ihr charismatischer Doktorvater, deutlich älter und verheiratet, für den sie schwärmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines Tages erhält die Großmutter einen Brief aus Israel, in dem es um Familienangelegenheiten aus der Vergangenheit geht. Doch die alte Dame schweigt dazu, zu schmerzlich sind offenbar ihre Erinnerungen. Hannah wird neugierig und möchte mehr darüber herausfinden. Welche Geheimnisse gibt es in ihrer Familie?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel des Buches liest sich zunächst recht sperrig, aber der Klappentext konnte meine Neugier wecken, da ich Familiengeschichten, in denen es Geheimnisse zu lüften gilt, sehr mag. Also habe ich mit dem Buch begonnen und rasch erfreut festgestellt, dass es sprachlich deutlich angenehmer zu lesen ist, als der Titel. Und schon bald (auf Seite 90) erschloss sich mir auch, was es mit dem Titel auf sich hat. Es handelt sich nämlich um die Kurzbeschreibung eines Gemäldes, welches im weiteren Verlauf der Geschichte eine zentrale Rolle spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Zum einen spielt die Handlung in der Gegenwart, in der wir Hannahs Recherchen verfolgen und so auch ein Stück weit an ihrem Leben teilhaben. Zum anderen tauchen wir ein in die Vergangenheit vor und nach dem zweiten Weltkrieg. So haben wir Einblick in die Geschichte von vier unterschiedlichen Frauen aus vier Generationen, die alle ihr Päckchen zu tragen hatten bzw. haben. Dabei erfährt man als Leser*in mehr, als die Protagonistin Hannah letztendlich herausfindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schreibstil ist dabei eher ruhig und kommt ohne große Effekthaschereien und ohne große Dramatik aus. Dennoch wird auf sehr feinfühlige, intensive Weise eine Art Spannung mit Sogwirkung erzeugt. Die wechselnden Perspektiven unterstützen dies gekonnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann sich perfekt in die jeweilige Lage und Situation der Protagonisten hineinversetzen und ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Alle haben durchaus ihre Ecken und Kanten, kaum einer ist einfach nur gut oder schlecht, keiner ist perfekt. Aber gerade das macht sie so lebendig und authentisch. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss mit ihnen gehofft und gebangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende, d.h. die Auflösung des Ganzen war ebenfalls sehr stimmig und hat mich das Buch mit einem guten Gefühl zuschlagen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch ist für mich ein wunderbar gelungener Debütroman, der mich sehr gut unterhalten hat. Er ist sprachlich ansprechend und thematisch sehr feinfühlig. Ich würde mich freuen, in Zukunft noch mehr von der Autorin lesen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewertung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">5 von 5 Büchern</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buch</h2>



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<iframe title="Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid: Roman" type="text/html" width="730" height="550" frameborder="0" allowfullscreen style="max-width:100%" src="https://lesen.amazon.de/kp/card?preview=inline&#038;linkCode=ll1&#038;ref_=k4w_oembed_hUFbzOsUI4b8iO&#038;asin=3423282738&#038;tag=buechersucht-21"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">ISBN: 978-3423282734</p>
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		<title>Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz</title>
		<link>https://buechersucht.de/2019/09/01/die-im-dunkeln-sieht-man-nicht-von-andreas-goetz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Angela Bücherwurm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 17:29:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andreas Götz]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung 3/5]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Scherz/ Fischer-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsende]]></category>
		<category><![CDATA[Milieu-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schriftsteller Karl Wieners hat im Krieg alles verloren. Im Frühjahr 1950 kehrt er daher zurück in seine Heimatstadt München. Er hat dort ein Angebot bekommen, als Journalist zu arbeiten. Eine Chance für ihn, sich ein neues Leben aufzubauen. Er bekommt den Auftrag, zu recherchieren, was aus dem geraubten Kunstschatz wurde, der bei Kriegsende aus dem Führerbau spurlos verschwunden ist. Unterstützung bekommt er dabei durch seine unerschrockene, lebenshungrige Nichte Magda. Doch schnell geraten sie in ein undurchdringliches Dickicht aus Täuschung, Lügen und Verrat. Wird es sie verschlingen oder gibt es sie wieder frei?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eher Milieu-Studie statt Krimi</p></blockquote>
<p><div id="attachment_773" style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-773" class="size-medium wp-image-773" src="http://buechersucht.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Buchcover-Die-im-Dunkeln-sieht-man-nicht-von-Andreas-Goetz-225x300.jpg" alt="Buchcover Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz" width="225" height="300" title="Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz 2" srcset="https://buechersucht.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Buchcover-Die-im-Dunkeln-sieht-man-nicht-von-Andreas-Goetz-225x300.jpg 225w, https://buechersucht.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Buchcover-Die-im-Dunkeln-sieht-man-nicht-von-Andreas-Goetz.jpg 378w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-773" class="wp-caption-text">Die im Dunkeln sieht man nicht</p></div></p>
<h2>Inhalt</h2>
<p>Der Schriftsteller Karl Wieners hat im Krieg alles verloren. Im Frühjahr 1950 kehrt er daher zurück in seine Heimatstadt München. Er hat dort ein Angebot bekommen, als Journalist zu arbeiten. Eine Chance für ihn, sich ein neues Leben aufzubauen. Er bekommt den Auftrag, zu recherchieren, was aus dem geraubten Kunstschatz wurde, der bei Kriegsende aus dem Führerbau spurlos verschwunden ist. Unterstützung bekommt er dabei durch seine unerschrockene, lebenshungrige Nichte Magda. Doch schnell geraten sie in ein undurchdringliches Dickicht aus Täuschung, Lügen und Verrat. Wird es sie verschlingen oder gibt es sie wieder frei?</p>
<h2>Meine Meinung</h2>
<p>Die Inhaltsangabe und eine Leseprobe haben mich auf Anhieb begeistern können und so habe ich mit großer Vorfreude mit der Lektüre begonnen. Die ersten Seiten haben meine Erwartungen auch erfüllen können.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Akteure, die sehr interessant angelegt sind und die offensichtlich das ein oder andere Geheimnis verbergen. Die Geschichte wird aus genauso vielen Perspektiven erzählt, die in rascher Folge wechseln. Das erfordert ein sehr aufmerksames Lesen, da die Übergänge fast immer fließend sind und damit nicht auf den ersten Blick erkennbar. Das an den Anfang des Buches gestellte Personenregister ist dabei oft sehr hilfreich, um nicht den Überblick zu verlieren.</p>
<p>Leider stellte sich dann schon recht schnell eine gewisse Langatmigkeit in der Geschichte ein. Ich hatte das Gefühl, es geht überhaupt nicht vorwärts und die Protagonisten treten auf der Stelle bzw. drehen sich im Kreis. Dafür entwickelten sich bei mir immer mehr Fragezeichen nach dem Sinn des Ganzen. An dieser Stelle hatte der Roman für mich auch absolut nichts mehr mit einem Krimi zu tun, als der dieses Buch ja eingestuft ist. Es handelt sich eher um eine Milieu-Studie, die allerdings gut getroffen ist. Ich habe eine recht gute Vorstellung davon bekommen können, wie es in München im Jahr 1950 zugegangen ist.</p>
<p>Zum Ende hin wurde die Geschichte dann zum Glück wieder etwas spannender und es passierte endlich etwas. Einige lose Fäden in dem Knäuel der Verwicklungen wurden aufgerollt und die Zusammenhänge sichtbarer. Allerdings bleiben bis zum Schluss auch Dinge ungeklärt bzw. nicht richtig nachvollziehbar. Vielleicht ist das der Tatsache geschuldet, dass der Autor über eine Fortsetzung nachdenkt?</p>
<p>Ferner gibt es in dem Buch einige Szenen, die in meinen Augen völlig überflüssig erscheinen und bei denen ich mich gefragt habe, was das soll. Es handelt sich hierbei insbesondere um zwei Sex-Szenen, die weder die Handlung vorwärts bringen, noch zum näheren Verständnis beitragen. Eher das Gegenteil ist der Fall, d.h. sie tun dem Buch überhaupt nicht gut und passen nicht hierher. Eine der Szenen setzt den Kommissar Ludwig Gruber in ein extrem negatives Licht, was er meines Erachtens nicht verdient hat.</p>
<p>Die einzelnen Charaktere als solches bleiben allesamt irgendwie undurchsichtig und waren für mich nicht greifbar. Keine einzige Figur war mir wirklich sympathisch. Vielleicht liegt das an der Vielzahl der auftretenden Personen, so dass letztendlich nicht genug Raum für den Einzelnen bleibt.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch eine Anmerkung zum Titel machen. Ich finde die Wahl nicht besonders glücklich, da es bereits ein Buch von Johannes Mario Simmel mit demselben Titel gibt, sowie noch ein weiteres Werk mit anderer Thematik. Ich denke, hier hätte sich sicher etwas anderes, eigenständiges finden lassen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine abschließende Bewertung fällt mir diesmal nicht leicht, da das Buch an sich nicht schlecht ist, mich aber auch nicht überzeugen konnte. Es lässt mich zwiespältig zurück. Die Idee zu der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, von der Umsetzung war ich jedoch in weiten Teilen enttäuscht und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Schade, denn ich denke, dass hier im Grunde sehr viel Potential gesteckt hätte.</p>
<h2>Bewertung</h2>
<p>3 von 5 Büchern</p>
<h2>Formate</h2>
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