Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz

Der Schriftsteller Karl Wieners hat im Krieg alles verloren. Im Frühjahr 1950 kehrt er daher zurück in seine Heimatstadt München. Er hat dort ein Angebot bekommen, als Journalist zu arbeiten. Eine Chance für ihn, sich ein neues Leben aufzubauen. Er bekommt den Auftrag, zu recherchieren, was aus dem geraubten Kunstschatz wurde, der bei Kriegsende aus dem Führerbau spurlos verschwunden ist. Unterstützung bekommt er dabei durch seine unerschrockene, lebenshungrige Nichte Magda. Doch schnell geraten sie in ein undurchdringliches Dickicht aus Täuschung, Lügen und Verrat. Wird es sie verschlingen oder gibt es sie wieder frei?

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Die Frau im Musée d’Orsay von David Foenkinos

Antoine Duris ist ein allseits geschätzter Professor an der Kunsthochschule in Lyon. Doch eines Tages gibt er seinen Job dort scheinbar völlig grundlos von heute auf morgen auf und bewirbt sich als Museumswärter im Pariser Musée d’Orsay. Er bekommt den Job. Dennoch wundert sich Mathilde, die Personalchefin des Museums sehr darüber. Sie ahnt, dass mehr dahinter steckt und möchte ergründen was.

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Das kleine Café am Meer von Anja Saskia Beyer

In Hannah Blumbergs Leben läuft es gerade nicht so richtig rund. Beruflich kommt sie als Assistentin in der Modewelt nicht so richtig voran und im privaten Bereich muss sie die Trennung von ihrem Freund verkraften. Sie braucht dringend eine Auszeit, um heraus zu finden, wie es für sie weiter gehen soll. Als sie eine Einladung ihrer Freundin Lucia bekommt, diese auf Mallorca zu besuchen, nimmt sie gerne an und macht sich auf den Weg dorthin. Aber auch hier erwartet sie eine turbulente Zeit, die ganz anders verläuft als gedacht.

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Der Klang der Lüge von Liv Winterberg

Am Anfang des 14. Jahrhunderts erreicht die junge Alissende, aus der Heimat vertrieben und seit langer Zeit auf der Flucht, das kleine (fiktive) Dorf Sériol in den Pyrenäen. Sie und ihre beiden Begleiter werden dort freundlich aufgenommen. Das Leben ist hier zwar eher bescheiden, aber die Dorfgemeinschaft einschließlich des Pfarrers scheint sehr harmonisch und zufrieden zusammen zu leben. Alissende fühlt sich hier von Anfang an wohl, verliebt sich sogar in einen der hiesigen Hirten. Die junge Frau wurde als Säugling von der leiblichen Mutter ausgesetzt und musste schon frühzeitig den Tod ihrer Ziehmutter betrauern. Daher bedeutet dieser neue Lebensabschnitt ein großes, unerwartetes Glück für sie. Offenbar hat sie hier endlich eine neue Heimat gefunden.

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… und über uns der Himmel von Peru von Jani Friese

Die junge Medizinstudentin Emilia bekommt die Chance, zusammen mit ihrem Professor nach Peru zu reisen, um dort für eine Weile in einem Krankenhaus erste Erfahrungen zu sammeln. Vor ihrer Abreise erhält sie von ihrer Großmutter ein altes Medaillon mit der Bitte, dieses zurück zum Machu Picchu zu bringen. Emilia verspricht, sich darum zu kümmern.
Kaum in Peru gelandet, läuft ihr der attraktive und charismatische David über den Weg. Auch sein Weg führt ihn in das gleiche Krankenhaus wie Emilia. Sein Bruder Marc arbeitet dort als Arzt. Emilia fühlt sich vom ersten Augenblick an zu David hingezogen, doch David studiert Theologie und will Priester werden. Probleme sind vorprogrammiert.

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Das letzte Bild der Sara de Vos von Dominic Smith

Wie bereits der Titel vermuten lässt, ist der „Hauptakteur“ in diesem Roman ein Bild, genauer gesagt das vermeintlich letzte Gemälde der im 17. Jahrhundert lebenden (fiktiven) Malerin Sara de Vos mit dem Titel „Am Saum eines Waldes“. In drei sich abwechselnden Erzählsträngen, die zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten spielen, verfolgt man als Leser/in zum einen die Entstehungsgeschichte dieses Bildes, sowie die Herstellung einer Fälschung, als auch die Konsequenzen, die diese für die Beteiligten nach sich zieht. Im 17. Jahrhundert begleiten wir die Künstlerin Sara de Vos ein Stück ihres Weges. Man erfährt einiges aus ihrem damaligen Leben in Holland und lernt sie ein wenig kennen. Dabei kann man ihr u.a. quasi auch beim Malen des besagten Bildes zuschauen.

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Schuld war nur der Mistelzweig von Judy Astley

Lehrerin Thea muss noch die Trennung von ihrem Freund verarbeiten, als ihre Eltern die ganze Familie zusammenrufen, um ihnen allen etwas Wichtiges mitzuteilen. Sie wollen sich nach langjähriger Ehe im gegenseitigen Einvernehmen scheiden lassen. Thea und ihre Geschwister können diese Ankündigung kaum glauben. Um zu zeigen, dass das Familienleben dennoch wunderbar funktioniert, laden die Eltern alle zusammen mit Kind und Kegel ein, Weihnachten gemeinsam in einem Landhaus in Cornwall zu feiern. Mit gemischten Gefühlen stimmen alle zu und lassen sich auf diesen Wunsch ein. Eine ungewöhnliche, recht turbulente Zeit steht ihnen bevor, insbesondere als auch noch die möglicherweise neuen Partner der Eltern unverhofft auftauchen.

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