Island oder Wo die Götter Flipflops tragen von Alpan Sagsöz

Zum Inhalt dieses mit 154 Seiten recht kurzen Romans gibt es im Grunde nicht viel zu sagen.
Medi, auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, findet sich in seinem Leben nicht mehr so richtig zurecht. Sein Vater ist sterbenskrank, seine Mutter ist eher mit sich selbst beschäftigt und seine achtjährige Schwester, um die er sich liebevoll kümmert, macht noch immer in die Hosen. Das Mädchen, für welches er insgeheim schwärmt, will nichts von ihm wissen. Als dann auch noch die Zwillingsschwester des Vaters auftaucht und für Wirbel sorgt, läuft das Fass bei ihm über. Von seltsamen (Alp)Träumen und Fantasien geplagt, fasst er spontan den Entschluss, nach Island zu reisen. Er erhofft sich, dort irgendeine Art Erkenntnis zu erlangen, wie es für ihn weiter gehen soll.

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Niani – Der Schneekrieger von I.G. Nikolov

Das Volk der Uhala lebt in einer fremden, unbarmherzigen Welt. Einerseits droht ihre Welt immer wieder von einem Sonnensturm vernichtet zu werden, andererseits gibt es lange, harte Winter, die nur in den Tiefen von Höhlen überstanden werden können.
Bei den Uhala herrschen die Frauen. An ihrer Spitze steht die sogenannte „Große Mutter“, die bedingungslosen Gehorsam einfordert. Die Männer sind Krieger ihres Volkes und müssen sich dem Willen der Frauen unterwerfen.

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Seelenpferd – Ein Sommertraum von Virginia E. Gray

Die 12jährige Romina soll zwei lange Ferienwochen auf der Pferderanch ihrer Tante Emmi verbringen. Romina ist alles andere als begeistert davon, irgendwo in der Pampa weit weg von ihren Freundinnen, ohne Handyempfang und ohne Internet ihre Ferien verbringen zu müssen. Doch schon bald legt sich ihr anfänglicher Missmut, denn auf der Farm lebt der stattliche Hengst Wind – ein sprechendes Pferd. Beide spüren auf Anhieb eine starke Verbindung. Von Wind erfährt das Mädchen, dass sich die Ranch ihrer Tante in akuter Not befindet und damit auch alle Tiere, die dort eine Heimat gefunden haben. Die beiden beschließen zu helfen und ein aufregendes Abenteuer beginnt.

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Jene Tage in St. Germain von Annette Hennig

Lara, eine junge Reiseverkehrskauffrau aus Leipzig möchte im Jahr 2013 zusammen mit ihrer Großmutter Marie-Luise eine Reise nach Paris antreten. Doch irritierender Weise will ihre ansonsten reiselustige Oma diesmal aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht mitkommen. Lara vermutet, dass ein lang zurückliegendes Geheimnis dahinter steckt und möchte der Sache auf den Grund gehen. Aber niemand will ihr etwas sagen.

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Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky

Kim, 15 Jahre alt, ist alles andere als begeistert, als sie eines Tages im Rahmen des Schulunterrichts zu einer Lesung muss. Bücher können so gar kein Interesse bei ihr auslösen. Doch dann passiert etwas Seltsames. Während die Autorin liest wächst in Kim immer stärker das Gefühl, ihre eigene Geschichte zu hören. Aber das kann doch eigentlich gar nicht sein?! Woher sollte die Autorin ihr Leben kennen und sogar kleinere Details wissen? Neugierig geworden, liest sie schließlich das komplette Buch. Dabei macht sie eine schreckliche Entdeckung. Im Buch kommt einer ihrer Mitschüler ums Leben. Und das will und muss Kim unbedingt verhindern. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Petrowna sucht sie nach einer Lösung.

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Mein Ein und Alles von Gabriel Tallent

Julia Alveston, von den meisten schlicht ‚Turtle‘ genannt, ist 14 Jahre alt. Sie lebt in aller Abgeschiedenheit in extrem heruntergekommenen Verhältnissen zusammen mit ihrem Vater in den nordkalifornischen Wäldern. Ihre Mutter ist bereits vor vielen Jahren ums Leben gekommen. Seitdem ist sie für ihren Vater der absolute Lebensmittelpunkt.
Seine Liebe zu ihr ist obsessiv, absolut besitzergreifend, grausam und brutal.
Zu anderen Menschen hat Turtle wenig Kontakt. Auf dem Grundstück lebt noch ihr alkoholabhängiger Großvater in einem heruntergekommenen, alten Wohnwagen. Mitschülern gegenüber gibt sie sich zurückhaltend, unnahbar und abweisend. Allein schon durch ihre sehr derbe und rohe Ausdrucksweise schreckt sie ihre Mitmenschen ab. Auch Lehrern gegenüber, die zum Teil durchaus eine vage Ahnung davon haben, in welchen Verhältnissen dieser Teenager lebt, geht sie permanent in Abwehrhaltung und nimmt ihren Vater sogar in Schutz.

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Frau Bodenschlampe – Abnehmen ist nichts für Mädchen von Bianca Schmidl

Zum Inhalt des Buches gibt es im Grunde gar nicht viel zu sagen. Die Autorin ist (bzw. war) schon seit ihrer Geburt übergewichtig. Sie schildert hier ihren ewigen Kampf mit zu viel Gewicht und allen Konsequenzen, die dies mit sich führt. Sie erzählt von zahlreichen ausprobierten und gescheiterten Diätversuchen, von den allseits bekannten Jojo-Effekten, von sportlichen Ambitionen und letztendlich von ihrem Weg ins Ziel. Und all das ist voll gespickt mit lustigen Anekdoten aus ihrem Leben.

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Ein Winter mit Baudelaire von Harold Cobert

Philippe ist verheiratet, hat eine Tochter, wohnt in einem schönen Haus in Paris und ist ziemlich erfolgreich in seinem Beruf.
Doch dann ändert sich alles und sein Leben verläuft in einer Abwärtsspirale. Seine Frau trennt sich von ihm und setzt ihn vor die Tür. Er hat keine Ahnung, wann er seine Tochter wiedersehen wird. Durch seine Sorgen lässt seine Leistung im Job nach und schließlich verliert er auch noch seine Arbeit. Aber ohne Job findet er auch keine Wohnung. Seine Freunde können oder wollen ihm nicht helfen. Und so geht der Kreislauf immer weiter, bis Philippe als Obdachloser auf der Straße landet.

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Die Toten von Sandhamn von Viveca Sten

Dieser dritte Fall rund um Kommissar Andreasson ist diesmal in zwei ganz unterschiedliche Handlungsstränge gegliedert, die in abwechselnden Kapiteln erzählt werden.
Zum einen versucht der Kommissar seit ein paar Monaten vergeblich, eine Spur der auf Sandhamn spurlos verschwundenen jungen Frau Lina zu finden. Erst als die beiden Söhne seiner langjährigen Schulfreundin Nora beim Spielen einen makabren Fund auf der Insel machen, kommen die Ermittlungen voran. Es scheint alles darauf hinzuweisen, dass Lina tatsächlich ermordet wurde. Doch Täter und Motiv liegen weiter im Dunkeln.

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Tod im Schärengarten von Viveca Sten

Kommissar Thomas Andreasson ist eigentlich nur privat als Zuschauer bei einer Segelregatta im Schärengarten, einer schwedischen Inselgruppe, anwesend. Beim Start der Regatta wird jedoch der renommierte Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Oscar Juliander, der mit seinem neuen Boot teilnimmt, vor aller Augen erschossen. Der Kommissar nimmt sich des Vorfalls an. Er und seine Kollegin beginnen mit den Ermittlungen. Trotz intensiver Bemühungen, den Tod des Prominenten zu klären, kommen sie jedoch nur äußerst schleppend voran.

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