Der Tod schreibt mit von Rebecca Michéle

Agatha Christie’s „Miss Marple“ lässt grüßen

E-Book Cover Der Tod schreibt mit von Rebecca Michéle

Nr. 2 von 6 Bänden

Inhalt

„Der Tod schreibt mit“ ist der zweite Fall für Mabel Clarence. Die ehemalige Krankenschwester im Ruhestand hat in Lower Barton in einem kleinen Cottage ein neues zu Hause gefunden. Den geerbten Landsitz Higher Barton stellt sie der Öffentlichkeit für Veranstaltungen u.ä. zur Verfügung. So findet hier auch eine Lesung des ortsansässigen, berühmten Autors Clark Kernick statt. Kernick verliert seine Brieftasche dort und für Mabel Clarence ist es selbstverständlich, ihm diese persönlich zurück zu bringen. Doch sie trifft ihn nicht mehr lebend an. Er wurde offenbar erschlagen.

Die hinzugezogene Polizei hat schnell einen Verdächtigen gefunden und sieht sich in ihrer Vermutung bestätigt, als der Verhaftete Selbstmord begeht. Doch die rüstige Rentnerin Mabel hegt starke Zweifel. Zusammen mit Tierarzt Victor Daniels, dem sie den Haushalt führt, beginnt sie mit eigenen Recherchen. Dabei gerät nicht nur sie selbst alsbald in Gefahr.

Meine Meinung

Ich habe diese Krimi-Reihe aus dem englischen Cornwall erst vor kurzem für mich entdeckt. Ich kenne bereits einige Bücher der Autorin als Mia Richter (hierzu ist auf meinem Blog ebenfalls eine Rezension zu finden) und Ricarda Martin. Da mir diese Bücher gut gefallen haben, dachte ich mir, es auch mal mit einem Krimi der Autorin zu versuchen. Ich wurde ganz klar auch nicht enttäuscht. Den ersten Band habe ich natürlich auch gelesen, der mich genauso gut unterhalten hat wie dieser zweite.

Die Krimi-Reihe ist unblutig und lebt von den sympathischen, zuweilen etwas kauzigen Protagonisten, den bildhaften Beschreibungen von Land und Leuten, sowie von viel typisch britischem Humor. Vieles erinnert hier stark an Agatha Christie’s „Miss Marple“, allem voran Mabel Clarence selbst, aber auch der ermittelnde Kommissar oder ihr Helfer.

Die Fälle als solches sind in sich abgeschlossen und von daher kann man die Bücher sicher auch einzeln lesen. Aber meiner Ansicht nach ist es durchaus sinnvoll, die Bücher der Reihe nach zu lesen, da man so die Entwicklung der Hauptpersonen besser mit verfolgen kann und der Lesegenuss in meinen Augen noch deutlich erhöht wird.

Der Schreibstil selbst ist angenehm flüssig und lebendig, sodass sich das Buch in einem Rutsch lesen lässt.

Sicher werden auch einige Klischees bedient und die Struktur bzw. der Aufbau der Geschichte bietet nichts grundlegend Neues. Mich hat das aber überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, für mich handelt es sich hier eindeutig um einen richtigen „Wohlfühl-Krimi“ für gemütliche Lesestunden.

Fazit

Ich habe Mabel Clarence gerne bei ihren Nachforschungen und diversen Unternehmungen begleitet und denke, dass insbesondere auch Agatha Christie-Fans ihren Spaß daran haben werden. Die zum Teil sehr deutlichen Parallelen haben mir große Freude bereitet. Auch die Folgebände werde ich sicher bald mit Genuss lesen. Insgesamt gibt es bisher schon 6 Bände dieser Reihe und im September 2017 soll es einen weiteren mit einer neuen „Ermittlerin“ geben. Da bin ich schon recht gespannt drauf, da mir Mabel Clarence doch sehr ans Herz gewachsen ist.

Ergänzung

Hier für alle Interessierten und Neugierigen die Reihenfolge der Cornwall-Krimis mit Mable Clarence:

  1. Die Tote von Higher Barton
  2. Der Tod schreibt mit
  3. Schatten über Allerby
  4. Ein tödlicher Schatz
  5. Mord vor Drehschluss
  6. Gestorben wird früher

Außerdem gibt es noch die Kurzgeschichte „Der Kürbismord“ mit Mabel Clarence, sowie den Ergänzungsband „Das Flüstern der Wände“, der ebenfalls auf Higher Barton spielt.

Bewertung

4 von 5 Büchern

Formate

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